Unter der maßgeblichen Führung Andreas Hofers wurde das Land Tirol im Frühjahr 1809 von der bayerisch-französischen Besatzung befreit und bis zum Herbst verteidigt. Erst im November und Dezember 1809 konnten die alliierten Truppen das Land erneut besetzen und ihre Herrschaft wieder festigen. Während Österreich und Bayern im Krieg von 1800 gegen Frankreich noch Verbündete waren, zerfiel dieses lose Bündnis bereits 1805. Kurfürst Max IV. Joseph von Bayern schloss ein Schutz- und Trutzbündnis mit Frankreich. Am 5. November 1805 marschierte Marschall Michel Ney in Innsbruck ein. Das von Napoleon und seinen Verbündeten schwer geschlagene Österreich musste im Frieden von Pressburg seine gefürstete Grafschaft Tirol an Bayern abtreten. Am 1. Mai 1808 wurde die neue Verfassung des Königreiches Bayern ausgerufen. Tirol hörte nun auf, als ein zusammengehörendes Staatsgebilde zu existieren, und wurde stattdessen nach französischem Vorbild in drei nach ihren Hauptflüssen Etsch, Eisack und Inn benannte Kreise geteilt. Von Wien aus organisierte Josef Freiherr von Hormayr, der Vertraute des Erzherzogs Johann, die Vorbereitung des Aufstandes und lud dazu auch Vertreter des Tiroler Widerstandes ein. Am 9. April 1809 erklärte Österreich Frankreich und seinen Verbündeten den Krieg. General Johann Gabriel von Chasteler überquerte die Drau und nahm Lienz ein, während Erzherzog Karl mit einem österreichischem Heer den Inn überquerte und auf München zumarschierte. Der in Villach mit einem Heer …
In Kenia ist die Bevölkerung zum Referendum aufgerufen: Am kommenden Mittwoch steht eine neue Verfassung zur Wahl – die Premierminister Raila Odinga tatkräftig unterstützt. Der neue Verfassungsvorschlag geht auf die derzeitige Regierungskoalition zwischen Präsident Mwai Kibaki und Premierminister Odinga zurück. Die Koalition war eine Kompromisslösung nachdem beide bei den Präsidentschaftswahlen 2007 den Sieg für sich beansprucht hatten. Bei Gewaltausbrüchen nach Verkündigung der umstrittenen Ergenbisse waren fast 1500 Menschen getötet worden. … de.euronews.net
Die Türkei wählt am Sonntag ein neues Parlament. Dies soll über eine neue Verfassung abstimmen, um jene aus der Militärdiktatur von 1982 zu ersetzen. Von 74 Millionen Türken sind aktuell 94% muslimisch. 250.000 jedoch sind Christen, 20.000 jüdischen Glaubens. Die religiösen Minderheiten erhoffen sich nun von einer neuen Verfassung vor allem die volle Anerkennung ihrer Bürgerrechte und die Rückübertragung ihres Immibilienbesitzes. … de.euronews.net Video Bewertung: 5 / 5
. Für die einen bricht in Marokko mit der Verfassungsreform eine neue Ära an, für die anderen bleibt alles beim Alten. Die Marokkaner stimmen an diesem Freitag (1. Juli) über ein neues Grundgesetz ab, das in dem nordafrikanischen Land umstritten ist. König Mohammed VI. gibt mit der – von ihm selbst eingeleiteten – Reform einige seiner Kompetenzen ab, aber der 47-Jährige Monarch bleibt der wichtigste Machtfaktor in der marokkanischen Politik. Alle im Parlament vertretenen Parteien – von den Sozialisten, über die Nationalisten bis hin zu gemäßigten Islamisten – sind für die Reform. Sie riefen die Bevölkerung auf, bei der Volksabstimmung mit „Ja” zu stimmen. Man geht daher davon aus, dass die Reform mit großer Mehrheit gebilligt wird. Der König hatte Experten den Auftrag erteilt, eine neue Verfassung auszuarbeiten. Er wollte damit verhindern, dass Marokko in den Sog der Umstürze in Tunesien und Ägypten geriet. Die Bewegung des 20. Februar, die mit ihren Demonstrationen maßgeblichen Anteil daran hatte, dass die Reform überhaupt in Gang gesetzt wurde, ist gegen das Vorhaben. Sie fordert zu einem Boykott des Referendums auf, weil ihr die Reform nicht weit genug geht. „Mit dieser Pseudo-Reform wird den Leuten nur Sand in die Augen gestreut”, sagte Fathallah Arsalane von dem verbotenen – aber weitgehend tolerierten – islamistischen Zusammenschluss „Gerechtigkeit und Spiritualität”. „Es wird sich absolut nichts ändern.” Neben den Islamisten gehören der Protestbewegung auch …
Die Bürger sind wieder auf die straßen um nein neue verfassung von 01.07 zusagen, in ganz marokko. www.facebook.com Video Bewertung: 4 / 5